über uns

"Hi Leute.....ich bins, Jacky - der Kater.
Vom 08.12.2009 bis zum 04.04.2015 lebte ich im Haushalt meiner beiden Dosenöffner, die mich aus dem Tierheim geholt hatten.
Ich war der Chef hier, das ist ja wohl klar.

Da ich ein reiner Stubentiger war, hatte ich viel Zeit.... und ließ Euch an meinem (unserem ) Leben teilhaben.
Nun musste ich über die Regenbogenbrücke gehen. Im Herzen meiner Menschen werde ich immer weiterleben. Vielleicht denkt auch Ihr ab und zu an mich?.... Euer Jacky-Engel..."

Im Mai 2016 haben wir nach einer Probezeit beschlossen, dass unsere Sepia sich würdig gezeigt hat, Jackys Erbe anzutreten und den Blog weiterzuführen. Wir hoffen, Ihr, liebe Leser, habt weiterhin Spaß an uns und besucht uns.

Freitag, 26. November 2010

Mäuseplage und Katzengedicht

Endlich Wochenende und dann das - eine Mäuseplage!
Trotz aller Versuche, die Einzelteile zu verstecken (das sind Ü-Eier mit Klapperinhalt) hat meine Menschenfrau jede Menge Mäuse gebastelt. Guckt hier:





Allerdings muss ich zugeben, dass das Spielen wirklich Spaß macht und sie bei mir, im Tierheim und bei Tauschticket immer gern genommen werden.
Die kann man Klasse jagen! Sie schmecken mir aber nicht - da ziehe ich dann doch den Inhalt der leckeren Döschen vor.

Heute habe ich noch ein kleines Gedicht von einem Kollegen von mir für Euch:

"Essen auf Rädern"

 Ein Kater steht vom Himmelstor, erschöpft und ohne Kraft.
Den langen, schweren Weg hierher hat er mit Müh`geschafft.
Sankt Petrus ist zunächst erstaunt. Sein Blick ist recht beklommen,
doch dann heißt er mit Herzlichkeit den Kater sehr willkommen.
Er fragt nach der Vergangenheit, wie er auf Erden lebte.
Der Kater fing zu weinen an und seine Stimme bebte:
"Ach Petrus, nein, du glaubst es nicht, dass es sowas gibt:
mein Leben war ein Jammertal - kein Mensch hat mich geliebt.
Mein Futter jagte ich mir selbst in Kellern und auf Bäumen.
Von Whiskas und von Kitekat  - da konnte ich nur träumen.
Mein Bett war ein Kartoffelsack, nicht einmal eine Decke.
So schlief ich in Benzingeruch in der Garagenecke.
D´rum habe ich nur einen Wunsch: ein Kissen ganz aus Seide
mit schönen weichen Federn drin wär`meine größte Freude."
Dem Petrus tat der Kater leid und darum sagt er schnell:
"Den Wunsch erfülle ich Dir gern" und streicht ihm übers Fell.

Bereits am übernächsten Tag hört man erneut Gebimmel.
Sechs Mäuse stehen vor dem Tor und möchten in den Himmel.
Sankt Petrus fragt auch sie nach ihrem Wunsch
und denkt, er hört nicht richtig:
Rollschuhe wünschen sich die sechs "Die sind für uns so wichtig!
Wir wurden unser Leben lang von Katzen rumgehetzt,
darum sind unsre Füße jetzt kaputt und abgewetzt."
Ein hilfsbereites Engelchen ruft laut "Ich werde morgen
für Euch in unsrem Supermarkt gleich Rollschuhe besorgen."

Sankt Petrus hält im Himmel Wacht, macht täglich seine Runde.
So sucht er auch den Kater auf just um die Mittagsstunde.
Er fragt ihn, wie es ihm gefällt, das Kissen ganz aus Seide?
Der Kater sieht ihn dankbar an, sagt strahlend voller Freude:

"Das Kissen ist so wunderschön mit seinen weichen Federn,
doch was mich ganz besonders freut:
Das Essen kommt auf Rädern!"

Kommentare:

  1. lach .. das Gedicht ist super .. ;o)

    Elke

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  2. Das Gedicht ist genial und die Mäuse sind allerliebst :)

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Vielen Dank für Deinen Kommentar. Er wird schnellstmöglich freigeschalten nach einer kurzen Prüfung durch meine Dosenöffnerin.